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Tipps zur Kaufentscheidung Schlafsack:Neben allgemeinen Qualitätskriterien (Verarbeitung
des Schlafsacks, Nähte,
Beschaffenheit des Deckmaterials, Hautfreundlichkeit des Schlafsack-Inlets),
Reisekriterien (Gewicht, Packmaß, Temperaturbereich
[Plusbereich], [um
den Nullpunkt], [extremer
Minusbereich]) gilt
es beim Schlafsackkauf zwei weitere grundsätzliche
Fragen zu beantworten:
Daunenschlafsack oder Kunstfaserschlafsack?Kurzum: Der Kunstfaser-Schlafsack hat sich nicht
nur bei uns besser bewährt: Er
ist
erstaunlich
hautfreundlich,
hat weniger Allergene, kann
besser gewaschen werden, trocknet dann schneller als ein Daunenschlafsack und
ist
billiger.Dafür braucht Kunstfaser (Polyester) etwas mehr Platz und ist geringfügig schwerer als Daunen. Daunenschlafsäcke sind nicht nur leichter als Hohlfaserschlafsäcke, sie lassen sich gemeinhin auch auf ein kleineres Packmaß als Kunstfasersäcke komprimieren. Aber nicht übertreiben, sonst klumpen / brechen die Daunen. Daunen sind sehr empfindlich gegenüber Luftfeuchtigkeitsschwankungen, MArtins alter Daunenschlafsack stockte sogar in Malaysia, weil er zu langsam, bzw. gar nicht trocknete. Einen innen verschimmelten Daunenschlafsack kann man gesundheitsvorsorgendnurnoch entsorgen. Bei Feuchtigkeit neigen Daunen zum Verklumpen, dann ist der Isolationseffekt ziemlich futsch, weil die Daunen auf Kosten der Flauschigkeit verklumpen. Flauschigkeit und die durch sie entstehenden Luftpolster stellen die eigentliche Temperaturisolation
eines Schlafsacks dar. Kunstfaser-Schlafsäcke sind zwar nicht flauschig,
erreichen
aber einen ähnlichen Effekt durch ihre meist hohlen Rundfasern.Sowohl bei Kunstfasern als auch bei Daunen gibt es Qualitätsunterschiede: Qualitätsunterschiede von Schlafsack- Daunen:Die Qualität von Daunen wird durch das Mischungsverhältnis Daune : Feder bestimmt.Je mehr Daune, desto hochwertiger sind Füllung und Kälteisolation. Richtig gute Daunenschlafsäcke weisen ein Mischungsverhältnis von 40/60 oder darüber auf. Achte beim Kauf eines Daunenschlafsackes darauf, dass
die
Füllkammern möglichst klein sind, damit
die Daunenfüllung nicht verrutschen und Kältebrücken bilden
kann.Die Qualität von Kunstfasern ist nicht so leicht bestimmbar. Als Richtlinie gilt: Namhafte Hersteller verfüllen hochwertige, viel Luft speichernde Fasern. Für unsere Reisen in die (Sub-) Tropen ist die "Wärmeleistung" eines Schlafsackes natürlich ein eher zweitrangiges Kaufkriterium. Globetrotter-Angebot: Alle Kunstfaserschlafsäcke - Alle Daunenschlafsäcke Mumien- oder Kasten-Schlafsack?Der wohl einzige Kaufgrund für einen Mumien-Schlafsack sind seine besseren Wärmeeigenschaften bei saukalter Umgebungstemperatur. (Ähnliche können mit einem Kasten-Schlafsack aber durch mumienförmiges
Umschlagen der breiten Ecken erreicht werden.)Zur Isolation und Wärmeentwicklung braucht es Luftschichten. Die werden etwas knapp, wenn man in kalten Nächten dick angezogen und mit doppelten dicken Strümpfen in einem zu engen Mumienschlafsack liegt. Die warmen Füße in der Mumie sind teuer erkauft (obwohl Mumienschlafsäcke meist billiger sind als Kastenschlafsäcke): Ein Mumien-Schlafsack ohne Beinfreiheit ist lange nicht so bequem wie ein Kasten-Schlafsack und Mumien-Schlafsäcke sind in der Regel auch nicht Paar-freundlich miteinander koppelbar. Mumienschlafsäcke können nicht als rechteckiges Laken (Schmutzbarriere) auf Betten gelegt werden und sind zu eng für Paare. Formbedingt sind Mumienschlafsäcke etwas platzsparender als ihre komfortableren Kastenbrüder. - Aber das soll's jetzt bringen?? Schlafsackwahl für Langzeitreisen in verschiedenen TemperaturbereichenIn den (Sub-) Tropen reicht von der Temperatur her und als hygienische Schmutzbarriere das Inlett eines Schlafsacks aus.Aus hygienischen Gründen (leicht waschbar) und damit man von Synthetik umgeben nicht in seiner eigenen Schweißpfütze liegt, empfehlen wir zum Backpacken in subtropischen Länder ein Laken bzw. Baumwollinlett oder einen leichten Baumwollschlafsack als Auf- oder Unterlage zum Schlafen zu verwenden. Einige (Sub-) Tropen-Traveler im WRF schwören auch auf ein Seideninlett statt Baumwollinlett: Wir haben ein paar mal in Seiden-Inletts geschlafen und teilen die Begeisterung für reine Seide eigentlich nicht. Dafür ist das Temperaturspektrum, in dem man sich in einem Seideninletts wohl fühlt zu eng. Obwohl ein Seideninlett sich bei Hitze zunächst kühl anfühlt, schwitzt man darin doch und würde sich dann eine größere Saugfähigkeit - etwa wie die von Baumwolle - wünschen. Führt die Langzeitreise zusätzlich in kältere Regionen, dann ist packtechnisch und vom Gewicht her eine Kombination von Schlafsack & Iinlett sehr praktisch, ganz wie man es vom Zwiebelschalenprinzip bei der Winterkleidung her kennt. Aus der Kälte ins Warme kommend kann der Schlafsack dann nach Hause geschickt oder veräußert werden, während das Inlett mit in die Tropen kommt. Die Schlafsack- Inlett- Kombination ist also flexibler und meist leichter als die von Haus aus dicken Kälteschlafsäcke. Außerdem sind die Gelegenheiten, in denen man tatsächlich (nur) den Schlafsack hat und nutzt und sonst keine zusätzlich wärmenden Decken bekommt, auf einer Weltreise doch selten, z.B: . Mehr zum Thema, auch von Dir ergänzbar: Unsere Schlafsack-Wahl:Für unsere Weltreise ist die Wahl folgerichtig auf einen extra-breiten, Paar-tauglichen Kastenschlafsack aus Kunstfaser mit Inlett gefallen, den wir bei Globetrotter.de gefunden haben.Die Entscheidung für einen Paar-Kunstfaser-Kastenschlafsack mit Inlett haben wir auch nach Weltreisezeit nicht bereut und der Schlafsack ist noch heute in Gebrauch. Zumeist allerdings nur das Inlett zum Zudecken in den allerkältesten Nächten, weil wir die Subtropen seit Neuseeland nicht mehr verlassen wollten... Vorstellung unseres
Weltreise-Schlafsacks und
unserer Schlafsackerfahrungen...
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